Rumänienhilfe Ried       LINK ZU: AKTUELLES  Stand: 07.05.2021

Die Impfungen im Heim in Hetzeldorf sind angelaufen!!

Das Altenheim in Hetzeldorf ist vom CORONA Virus in jeder Hinsicht stark betroffen. Viele Heimbewohner und Mitarbeiter haben sich infiziert, und zum Teil mit erheblichen Krankheitsverläufen zu kämpfen. Wir wünschen allen GUTE BESSERUNG!!!

Auch wirtschaftlich (finanziell) hat es den Diakonverein Mediasch stark getroffen, und es ist sehr schwer für die Verantwortlichen, über die Runden zu kommen.

Ganz herzliche Grüße
Friedhelm Huser

30 Jahre Rumänienhilfe Ried

 

 

     

Das Altenheim hat im Moment Plätze für Heimbewohner frei.
3"Rückkehrerinnen" aus Deutschland fühlen sich dort bereits sehr wohl, da mit Ihnen sehr viel sächsisch gesprochen wird, und auch die Verpflegung ihren Gewohnheiten von früher sehr entspricht. Die Pflegekräfte sind sehr engagiert und machen einen tollen Job
Ein Heimplatz kostet im Moment im Monat 500 Euro, einschließlich KRANKENVERSICHERUNG, welche für Rückkehrer extra abgeschlossen werden muss. Alle Formalitäten die notwendig sind, werden durch Frau Banjai erledigt.

 


Mittagessen im Altenheim
 

gemütlich die Sonnenstrahlen nach dem Essen genießen
 

die elektr. Schaltung der Brunnenanlage

Ilike Banjai Tel: 0040269845895

neuer Brunnen, noch mit Überlaufrohr.

Abflug über Hermannstadt

 

     
     
     

Geschichte RUMÄNIENHILFE-RIED

Als im Dezember 1989 die schrecklichen Bilder der Revolution in Rumänien über die Bildschirme liefen, entschlossen sich Erich Zürcher, Willi Wagner und Hans Spengler gemeinsam mit dem Roten Kreuz einen Hilfstransport nach Rumänien zu organisieren,

 

der vom 19. bis 26. April 1990 dann auch durchgeführt wurde. Im November 1990 sind Friedhelm Huser und Wilfried Schmieder dann zum zweiten Hilfstransport nach Rumänien/Siebenbürgen aufgebrochen.
Seit dieser Zeit wird zweimal jährlich ein Hilfstransport durchgeführt. Anfänglich wurde mit 40 Tonner - und Klein-Lkws der Firma Zürcher aus Meißenheim gefahren.



Plakat des ersten Hilfstransportes!

Im Jahre 1992 wurde dann von der Evangelischen Kirchengemeinde Meißenheim ein Spendenkonto für die RUMÄNIENHILFE RIED eingerichtet, und stellt auf Wunsch
auch Spendenbescheinigungen aus.

   

Seit 1998 werden die Hilfstransporte nur noch mit einem Kleinbus durchgeführt, da der Transport und die Verwertung von Kleidung finanziell nicht mehr rentabel war. Transportiert werden nur noch dringend benötigte Güter, die man in Rumänien nicht, oder nur zu einem teureren Preis als in Deutschland, kaufen kann. Die wirtschaftliche Situation hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. In Rumänien kann man nun fast alles kaufen, nur fehlt dem größten Teil der Bevölkerung das Geld. Über 60 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Das Gesundheitswesen ist fast völlig zusammengebrochen, und in einem katastrophalen Zustand.

Die Transporte werden selbstverständlich mit unseren Partnern in Mediasch (Medias)/Rumänien vorher abgesprochen, damit wir auch die dort dringend benötigten Hilfen dabei haben. Ebenso ist natürlich der persönliche Kontakt sehr wichtig. Viele Alte und Kranke sowie die Bewohner des Altenheimes schätzen es sehr, das man an sie denkt.

Meist fahren wir im Frühjahr vor Ostern, und Im Herbst in der ersten Oktoberwoche.



In den letzten Jahren hat sich ein gut harmonisierendes Team zusammen gefunden, das in unterschiedlichen Besetzungen die Transporte durchführt.
Bei den Vorbereitungen unserer Aktionen sind natürlich auch unsere Familien mit eingespannt.

Kleidung und Schuhe transportieren wir nur noch in geringem Maße, also alles was für das Altenheim in Hetzeldorf gebraucht wird. Durch die Aufnahme von Rumänien in die EU hat sich die Situation an der rumänischen Grenze sehr verbessert. Es werden nur noch Personenkontrollen durchgeführt. Manch Zöllner versucht doch noch etwas "Bakschisch" zu bekommen, bei uns jedoch immer umsonst.

Unsere Fahrtroute führt uns über Nürnberg, Passau, Wien, Budapest an den Grenzübergang Bors (bei Oradea) nach Rumänien. Die Fahrt durch Rumänien verläuft die restlichen 302 Kilometer, von der Grenze bis zu unserm Quartier in Tobsdorf (Haus der Familie Huser) hauptsächlich über Landstraßen. Dafür benötigen wir bei zügiger Fahrweise zwischen 5 und 6 Stunden. Seit Dezember 2009 können wir nun die ersten 52 Kilometer der neuen BECHTELautobahn von Gilau bis Cimpia Turzi benutzen. Somit müßen wir nicht mehr durch die Städte Cluj-Naboca, Turda und Cimpia Turzi, was unsere Fahrzeit um mindestens eine halbe Stunde verkürzt. Die nächsten fertigen Abschnitte wird es hoffentlich im Jahre 2013 geben, wobei im Moment wieder um die Finanzierung gestritten wird.


Es ist ratsam in Rumänien nur bei Tageslicht zu fahren, da nachts sehr viele "Vehikel" ohne Beleuchtung unterwegs sind.

Die gesamte Fahrstrecke beträgt 1605 Kilometer, wofür wir meist 21 Stunden benötigen. Es wird immer ohne Übernachtung durchgefahren.

 

 

In den letzten Jahren waren auch Klaus Wurth, Walter Martin,  Monika Hoppen, Elke Wickersheim, Manfred Sennsenbrenner, Rudolf Wurth, Daniel Huser,  Helmut Schlenker , Bernd Hannemann, Helmut Patzelt, Othmar Ternai, Bernd Hoppen und Ulrike Derndinger  als Fahrtteilnehmer dabei, welchen wir sehr für Ihre Unterstützung und Hilfe danken.