Rumänienhilfe Ried LINK ZU: AKTUELLES Stand: 12.05.2013
Vom 15. bis 24. April 2013 waren wir wieder mit einem Hilfstransport in Hetzeldorf.
Wir haben dem
Altersheim, dank IHRER Spenden, Grundnahrungsmittel, Fischkonserven,
Spannbetttücher, Waschmittel, Gummistiefel u.s.w. übergeben können. Auch das
"Hallo" mit den Bewohnern und Mitarbeitern war wieder groß und herzlich.
Die Konfirmanden unserer Kirchengemeinde haben einen Teil Ihres Konfi-Dankopfers
für die Edelstahlspülen in den neuen Gemüse- und Fleischräumen gespendet. Auch
dafür ganz herzlichen DANK!!
Die Bewohner und Mitarbeiter waren zur Zeit unseres Besuches gerade mit dem setzen der Kartoffeln beschäftigt. Wir haben versprochen bis nächsten Frühling eine gebrauchte Kartoffelsetzmaschine zu bringen, damit nicht alles in kraftraubender Handarbeit erledigt werden muß.
![]() beim abladen mit Heimleiter Herr Banyai |
![]() Lebensmittellager des Altenheimes |
![]() neue Gemüse und Fleischküche 1 |
![]() neue Gemüse- und Fleischküche 2 |
![]() nach getaner Arbeit |
![]() Anna vor den mitgebrachten Gummistiefeln |
Am 27.10. sind wir wieder von unserem
letzten Hilfstransport aus Siebenbürgen zurück gekehrt.
Siehe auch Bericht in der BADISCHEN ZEITUNG von Frau Derndinger, welche uns bei
unserem Hilfstransport begleitet hat.
Unten sehen sie noch ein paar Bilder unserer Fahrt.
DANKE an alle Spender, auch von den Empfängern in Siebenbürgen!!!
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Geschichte RUMÄNIENHILFE-RIED Als im Dezember 1989 die schrecklichen Bilder der Revolution in Rumänien über die Bildschirme liefen, entschlossen sich Erich Zürcher, Willi Wagner und Hans Spengler gemeinsam mit dem Roten Kreuz einen Hilfstransport nach Rumänien zu organisieren, |
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der
vom 19. bis 26. April 1990 dann auch durchgeführt wurde. Im November
1990 sind Friedhelm Huser und Wilfried Schmieder dann zum zweiten Hilfstransport
nach Rumänien/Siebenbürgen aufgebrochen. |
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Seit 1998 werden die Hilfstransporte nur noch mit einem Kleinbus
durchgeführt, da der Transport und die Verwertung von Kleidung finanziell
nicht mehr rentabel war. Transportiert werden nur noch dringend benötigte
Güter, die man in Rumänien nicht, oder nur zu einem teureren Preis als in
Deutschland, kaufen kann. Die wirtschaftliche Situation hat sich in den
letzten Jahren sehr stark verändert. In Rumänien kann man nun fast alles
kaufen, nur fehlt dem größten Teil der Bevölkerung das Geld. Über 60 Prozent
der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze. Das Gesundheitswesen ist fast
völlig zusammengebrochen, und in einem katastrophalen Zustand. |
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Die Transporte werden
selbstverständlich mit unseren Partnern in Mediasch (Medias)/Rumänien vorher abgesprochen, damit wir auch die dort dringend
benötigten Hilfen dabei haben. Ebenso ist natürlich der persönliche
Kontakt sehr wichtig. Viele Alte und Kranke sowie die Bewohner des Altenheimes
schätzen es sehr, das man an sie denkt. Meist fahren wir im Frühjahr vor Ostern, und Im Herbst in der ersten Oktoberwoche. |
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Die Fahrtteilnehmer tragen die Fahrt- und Verpflegungskosten selbst, und
stellen dazu einen Teil ihres Jahresurlaubes zur Verfügung. Somit wird
gewährleistet, daß alle Spendengelder komplett in Rumänien ankommen.
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In den letzten Jahren
hat sich ein gut harmonisierendes Team zusammen gefunden, das in unterschiedlichen
Besetzungen die Transporte durchführt. Unsere Fahrtroute führt uns über Nürnberg, Passau, Wien, Budapest an den Grenzübergang Bors (bei Oradea) nach Rumänien. Die Fahrt durch Rumänien verläuft die restlichen 302 Kilometer, von der Grenze bis zu unserm Quartier in Tobsdorf (Haus der Familie Huser) hauptsächlich über Landstraßen. Dafür benötigen wir bei zügiger Fahrweise zwischen 5 und 6 Stunden. Seit Dezember 2009 können wir nun die ersten 52 Kilometer der neuen BECHTELautobahn von Gilau bis Cimpia Turzi benutzen. Somit müßen wir nicht mehr durch die Städte Cluj-Naboca, Turda und Cimpia Turzi, was unsere Fahrzeit um mindestens eine halbe Stunde verkürzt. Die nächsten fertigen Abschnitte wird es hoffentlich im Jahre 2013 geben, wobei im Moment wieder um die Finanzierung gestritten wird. |
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Das Organisationsteam
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| In den letzten Jahren
waren auch
Klaus Wurth, Monika Hoppen, Elke
Wickersheim, Manfred Sennsenbrenner, Rudolf Wurth, Daniel Huser, Helmut Schlenker , Bernd Hannemann,
Helmut Patzelt, Othmar Ternai,
Bernd Hoppen und Ulrike Derndinger
als Fahrtteilnehmer dabei, welchen wir sehr für Ihre Unterstützung
und Hilfe danken.
Danken wollen wir
hier natürlich auch unseren Spendern, die uns in den letzten Jahren
unterstützt haben. Ohne Ihre Unterstützung können wir diese
Hilfen nicht weiterführen. Spendenbescheinigungen werden auf Wunsch von der Evangelischen Kirchengemeinde Meißenheim ausgestellt.
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